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Unterbringung von Tieren in Ställen -

eine archäologisch-ethnographische Betrachtung

21.12.2017 19 Uhr / Prof. Dr. H. Zimmermann, Wilhelmshaven

 

Schon mehr als 10.000 Jahre züchtet der Mensch Nutztiere – vor allem in Form von Rindern, Schafen und Schweinen. Dies hat das tägliche Leben unserer Vorfahren in hohem Maße geprägt. Man hatte zwar auf diese Weise ständig Zugang zu tierischen Lebensmitteln wie Fleisch und Milch, musste jedoch zugleich auch Nahrungsmittel für die Tiere vorhalten, sie vor Gefahren schützen und ihnen zumindest zeitweise ein Dach über dem Kopf schaffen. Es verwundert daher nicht, dass die Erforschung des Zusammenlebens des Menschen und seiner Haustiere seit langem einen Schwerpunkt der archäologischen und volkskundlichen Forschung bildet. Seit mehr als 40 Jahren dabei ist auch der Archäologe Prof. Dr. Haio Zimmermann, ehemaliger Direktor des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven. Er hat viele Untersuchungen zu diesem Thema in Angriff genommen und wiederholt Forschungsreisen durchgeführt, um die noch vorhandenen Reste und Spuren von Ställen und Viehgralen etc. zu studieren. Seine vor allem auf Ausgrabungen oder in Archiven gemachten Entdeckungen, insbesondere über die Geschichte der Haltung von Rindern und Schweinen, wird er in einem reich bebilderten Vortrag präsentieren. 

 

 

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