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Science-Pub im Pumperk-Club

13.12.2018 / 19:30 Uhr

 

Ihr interessiert Euch für Wissenschaft und Forschung in, über und aus Wilhelmshaven? Ihr findet klassische Vorträge langweilig, ungemütlich und trocken? Dann seid Ihr beim Science-Pub genau richtig! Die NWDUG präsentiert WissenschaftlerInnen dort wo man gerne den Abend verbringt – in Euren Lieblingskneipen in Wilhelmshaven. An jedem Abend stellen Euch zwei WissenschaftlerInnen in einer Bar in je 25 Minuten für jeden verständlich ihre Forschung vor.

 

In der zweiten Runde des Science-Pub, diesmal im Pumpwerk-Club, geht es weiter mit Feiko Wilkes (Universität Kiel) und Martin Segschneider (Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung). Dieses Mal erwarten Euch die Themen „Fifty shades of green – Unterwasserarchäologie in Norddeutschen Gewässern“ und „Von Bötchen und Bierfenstern - Archäologische Überraschungen im Langwarder Groden“ 
  "Fifty shades of green":
Archäologische Arbeiten unter Wasser sind auch unter idealen Bedingungen immer mit besonderen Schwierigkeiten verbunden; unter Wasser bietet sich aber ein Einblick in vergangene Zeiten und Kulturen wie bei kaum anderen archäologischen Feldforschungen. Faktoren wie der begrenzte Luftvorrat, erschwerte Kommunikation und die Nichtanwendbarkeit vieler Vermessungs- und Dokumentationsmethoden aus der Landarchäologie stellen Unterwasserarchäologen an jedem Fundplatz vor neue Herausforderungen. Dies gilt besonders in den Gewässern Norddeutschlands mit ihren oft geringen Sichtweiten, niedrigen Temperaturen und jahreszeitlich stark schwankenden Licht- und Wetterbedingungen, im Gegenzug aber oft hervorragenden Erhaltungsbedingungen. Im Vortrag sollen verschiedene Projekte aus Norddeutschland vorgestellt und die beeindruckende und fundreiche Unterwasserwelt an die Oberfläche geholt werden.
  „Von Bötchen und Bierfenstern":
Forschungsprojekte am Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung erfassen seit einigen Jahren systematisch alle Siedlungsspuren im Niedersächsischen Wattenmeer. Von besonderem Interesse ist dabei auch das Butjadinger Watt, da seit langem bekannt ist, dass die Deichlinien des nördlichen Butjadingen im 16.-18. Jh. immer wieder zurückverlegt werden mussten. Nun konnten bei den Renaturierungsarbeiten im Langwarder Groden umfangreiche Spuren einer Siedlung entdeckt werden, welche um 1700 einer Sturmflut zum Opfer fiel. Die zahlreichen Funde geben überraschende Einblicke in die Lebensverhältnisse und den Wohlstand der dort ansässigen Menschen.