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Baustein, Keramik und Getreide

Das nordwestdeutsche Küstengebiet im Spiegel mittelalterlicher-frühneuzeitlicher Handelsbeziehungen

 

Dr. Stefan Krabath (Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung)

 

Do. 18.11.2021 / 19 Uhr / Hans Beutz Haus - VHS Wilhelmshaven

 

Vorraussichtlich gilt 3G, bitte alle nötigen Nachweise mitbringen

 

Einritt 4€ / erm. 2€

 

 

 

 

Heutzutage sind wir gewohnt, dass jeglicher Bedarf an Bausteinen, Nahrungsmitteln und Haushaltswaren fast an jedem Ort dauerhaft verfügbar ist. Lkw stellen über ein gut ausgebautes Straßennetz Verbindungen her. Das war nicht immer so. Bis weit in das 19. Jahrhundert konnte die friesische Halbinsel vornehmlich über Wasserwege erreicht werden. Landwirtschaftliche Erzeugnisse verließen den Küstenraum in einem überregionalen Handelssystem, während Baustein, Holz und Keramik eingeführt werden mussten. Holz wurde aus dem südlichen Skandinavien bezogen, Keramik kam aus dem Rheinland, dem südlichen Niedersachsen oder Sachsen. Kostbare Gefäße aus Fayence gelangten sogar aus Italien an die Küste. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Herkunft wichtiger Handelswaren während des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit, die den nordwestdeutschen Küstenraum erreichten. Historische Verkehrsverbindungen werden dabei ebenso aufgezeigt wie die genutzten Land- und Wasserfahrzeuge.

Feldlerche von Daniel Pettersson - Picture taken by Daniel Pettersson. Uploaded to commons by oskila with his permission. File taken from http://www.fagelfoto.se, CC BY-SA 2.5 se, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1722926