25.09.2026 Pumpwerk Wilhelmshaven

Einlass 18:45 Uhr - Beginn 19:30

 

Ticketverkauf startet demnächst!

 

 

 

Erlebe eine einzigartige Mischung aus Wissenschaft und Unterhaltung beim Science-Slam in Wilhelmshaven!

Du bist neugierig, wissbegierig und hast Lust auf Unterhaltung? Dann ist der Science-Slam genau das Richtige für dich! Am 25.09.2026 verwandelt sich Wilhelmshaven in einen Ort voller spannender Experimente, faszinierender Forschungsergebnisse und mitreißender Vorträge.

 

Beim Science-Slam treffen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen aufeinander, um ihre neuesten Erkenntnisse und Projekte einem breiten Publikum vorzustellen. Doch keine Sorge, hier geht es nicht um trockene Theorie und langweilige Präsentationen! Die TeilnehmerInnen haben nur zehn Minuten Zeit, um ihr Thema auf unterhaltsame und verständliche Weise zu präsentieren. Dabei sind Kreativität, Humor und Interaktion mit dem Publikum ausdrücklich erwünscht.

 

Ob Archäologie, Biologie, Psychologie oder Umweltwissenschaften - beim Science-Slam ist für jeden etwas dabei. Lass dich von den fesselnden Geschichten der Forscherinnen und Forscher mitreißen und tauche ein in die faszinierende Welt der Wissenschaft. Du wirst erstaunt sein, wie unterhaltsam und zugleich lehrreich ein Abend voller Wissenschaft sein kann!

 

Der Science-Slam in Wilhelmshaven bietet nicht nur eine einzigartige Möglichkeit, Wissenschaft hautnah zu erleben, sondern auch die Chance, mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.

Also, sei dabei und erlebe einen unvergesslichen Abend voller Wissenschaft, Spaß und Unterhaltung beim Science-Slam in Wilhelmshaven! Sichere dir jetzt deine Tickets und sei Teil dieser einzigartigen Veranstaltung.

 

Wir freuen uns auf dich!

 

Diesmal mit dabei (Infos folgen / Änderungen möglich):

 

Philipp Apel // Institut für Vogelforschung, Wilhelmshaven

Auf den Spuren der unbeugsamen Lachseeschwalbe 

Die Lachseeschwalbe ist in ganz Mitteleuropa ausgestorben… In ganz Mitteleuropa? Nein! Eine kleine Population im Wattenmeer trotzt all dem, was ihre Verwandten andernorts verschwinden ließ. Ultimativ ist es für den fortwährenden Schutz der Art notwendig, ihre Ökologie und ihr evolutionäres Erbe grundlegend zu verstehen. In meinem Vortrag nehme ich euch mit auf eine Spurensuche, die mit Hilfe von zeitlich hochaufgelösten Bewegungsmustern das Verhalten dieser atypischen Seeschwalbe entschlüsselt. Von den erfahrenen Altvögeln bis zu ihren Küken gehen wir gemeinsam der Frage nach: Wie findet ein junger Vogel eigentlich seinen Weg in der Welt?

 

 

Elisa-Marie Speckmann // Department für Versorgungsforschung der Universität Oldenburg

Wahrnehmung der Versorgung im Alter - Alter was geht?

Viele Menschen wünschen sich ein langes Leben. Alt werden kling erstmal gut: mehr Zeit, mehr Erfahrungen, vielleicht endlich mehr Ruhe für all die Dinge, für die vorher nie Zeit war. Aber wie ist es eigentlich, wenn man älter wird? Was passiert mit dem eigenen Körper und wie geht man zum Beispiel mit Stürzen um? Wie fühlt man sich im Gesundheitssystem, speziell der Notaufnahme, aufgehoben? Diesen Fragen gehen wir im Rahmen der iSeFallED Studie nach. iSeFallED untersucht ein Präventionsprogramm, das sich an einen Sturz mit ambulanter Behandlung in der Notaufnahme anschließt. 
Wir führen Interviews, nutzen Fragebögen und diskutieren gemeinsam in Gruppen. So bekommen wir Einblicke in ganz unterschiedliche Perspektiven: die der Betroffenen, die der Angehörigen und die der Fachpersonen. Denn Sturzversorgung ist mehr als Pflaster, Röntgenbild und Entlassbrief. 
Wir wollen besser verstehen, wie ältere Menschen die Versorgung nach einem Sturz wahrnehmen und wie Prävention besser in den Alltag integriert werden kann. Denn alt werden wollen viele. Aber alt werden mit Selbstständigkeit und guter Versorgung – das ist die eigentliche Herausforderung. Oder kurz gesagt: Alter, was geht? Hoffentlich noch ziemlich viel.

 

 

Heiko Schmidt // Niedersächisches Institut für historische Küstenforschung, Wilhelmshaven

Über Löcher in der Geest - und was sie uns erzählen

Woher wissen wir eigentlich, wie Nordwestdeutschland während der letzten Eiszeit aussah? Welche Spuren sind davon heute noch zu finden? Und was können uns Pollenkörner über die Landschafts- und Klimaentwicklung verraten?
In meinem Vortrag zeige ich, wie Pollenanalyse und Sedimentologie Antworten auf diese Fragen liefern. Dabei werfen wir einen Blick auf zunächst unscheinbare Löcher in der Geest und zeige, dass sie eigentlich Fenster in die Vergangenheit sind. 

 

Bernd Haller // Fraunhofer Institut für Windenergiesysteme, Bremerhaven

Von wildem Gezappel zur geschmeidigen Ellipse: Biaxiale Rotorblattprüfung im Fokus

Rotorblätter von Windenergieanlagen sind über Jahrzehnte enormen Belastungen ausgesetzt und echtes High-Tech trotz dem Wind.  Für Forschung, Weiterentwicklung und die Zertifizierung neuer Anlagen werden diese riesigen Kolosse auf Herz und Nieren getestet. Damit sie später an der Anlage nicht am seidenen Faden - der Glasfaser - hängen, werden diese Test immer weiter verbessert. Aber was hat das mit wildem Gezappel, Ellipsen und positiven Schwingungen zu tun?  Ein bewegter, aber schwurbelfreier Slam.

 

 

Sonam Kulkarni // Institut für Vogelforschung, Wilhelmshaven

Fantastic robins and where to find them (in winter)

Robins don’t all make the same choice when winter comes. Some set off on long journeys across the continent, while others stay right where they are. By tracking individual birds and their movements, we can see who leaves, who stays, and just how far they travel. In my talk, I’ll show what shapes these different decisions—and how we follow the lives of individual robins to uncover them.

 

Robin Battenberg // Jade Hochschule, Wilhelmshaven / Oldenburg / Elsfleth

Alt und hilflos? Generation Ü60 in Katastrophen

Wenn der Strom ausfällt, das Wasser steigt und nichts mehr funktioniert – wie kommen Menschen mit Katastrophen klar, die bereits im Alltag auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind?
Ältere Menschen gelten als besonders schutzbedürftig bei Katastrophen. Doch stimmt das wirklich – oder steckt darin ein unterschätztes Potenzial?
Wir schauen auf Klischees, finden überraschende Stärken und geben konkrete Ideen, wie wir ältere Menschen besser unterstützen können – und vielleicht selbst etwas krisenfester werden.

 

 

Was ist eigentlich ein Science-Slam? Antworten und Videos gibt es auf www.scienceslam.de

 

 

Die NWDUG gratuliert Dr. Markus Prinz (Mitte) zum Gewinn des 5. Science-Slams in Wilhelmshaven! Ein großes Dankeschön geht auch an: Nathalie Kürten (Moderation - Institut für Vogelforschung), Maren Bertheau (Uni Oldenburg), Dr. Rufina Fingerhut (Jade-HS), Dr. Matthias Weißensteiner (Institut für Vogelforschung), Jenny Neuhaus (Senckenberg am Meer), Dominik Antoni (Alfred Wegener Institut), Lennart Barke (Wattenmeerbesucherzentrum), Justine Bertram (Institut für Vogelforschung) und Dr. Moritz Mennenga (Moderator - Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung) (Foto: Lübbe / Wilhelmshavener Zeitung).