Bald geht es wieder los - wir bringen Wissenschaft und Tresen im Kling Klang zusammen. 

 

Aktuelle Forschung aus der Region - staubtrocken und unverständlich? Nicht beim Science-Pub!

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten für alle verständlich von Ihrer Arbeit und aktueller Forschung. Dafür haben sie 20 Minuten Zeit und danach können gerne Fragen gestellt oder diskutiert werden.

Das Beste daran: Es geht raus aus dem langweiligen Hörsaal rein in die Kneipe!

 

14.04.2026 - Kling Klang - 19:30 Uhr - Eintritt frei

 

 

 

 

Dr. Saryn Schlotfeldt, Dr. Melanie Augstein, Christina Peek

Die letzte Inszenierung - Was Gräber über Macht, Identität und das Leben danach erzählen

Christina Peek, Dr. Saryn Schlotfeldt, Dr. Melanie Augstein // NIhK Wilhelmshaven

 

Gräber geben unmittelbare Einblicke in das Leben und Sterben der Menschen und machen Vorstellungen von Tod, Gemeinschaft und Erinnerung greifbar. Der Vortrag widmet sich Gräberfeldern der ersten Hälfte des 1. Jahrtausends n. Chr. in Niedersachsen; so werden am Beispiel der Fallward aktuelle Forschungen zu Bestattungssitten der späten Römischen Kaiserzeit und der Völkerwanderungszeit vorgestellt. Der Fundplatz Assel steht für die Frage nach der Bedeutung der Elbe als überregionalem Verkehrs- und Kommunikationsweg und wie eng Reichtum und Status der Bestatteten hiermit verknüpft sind. Abschließend rückt Nienbüttel rituelle Aspekte von Bestatteten in den Fokus und zeigt, wie moderne Feldforschungs-, Dokumentations- und Visualisierungsstrategien neue Perspektiven für die Gräberfeldforschung eröffnen. 

 

Dr. Nathalie Kürten

Die Flussseeschwalbenkolonie am Banter See - ein weltweit einzigartiges Langzeitforschungsprojekt

Dr. Nathalie Kürten // IfV Wilhelmshaven

 

Im Jahr 1992 wurde eine Langzeitstudie zur Untersuchung der Lebensgeschichte von Flussseeschwalben, die am Banter See in Wilhelmshaven brüten, begonnen. Dabei werden alle unsere mit Transponder markierten Individuen automatisch in der Kolonie erfasst. In Kombination mit 3x-wöchentlichen Kontrollen der Nester ermöglichen diese Methoden die systematische Dokumentation der Anwesenheit einzelner Individuen, ihrer Reproduktionsleistung und ihres Überlebens. Seit dem Jahr 2006 haben wir unsere Langzeitstudie um eine weitere Methode - die Blutentnahme bei brütenden Altvögeln - erweitert. Zudem untersuchen wir seit 2016 das Zugverhalten unserer Flussseeschwalben mit Geolokatoren. Anhand dieser Datensätze wollen wir die Gefahren identifizieren, denen Flussseeschwalben im Laufe ihres Jahreszyklus und ihres Lebens ausgesetzt sind, um so das notwendige Wissen für Naturschutzmaßnahmen zu liefern. – Lassen Sie uns gemeinsam auf eine Reise durch mehr als 30 Jahren Forschung begeben, um einen Einblick in das nicht mehr ganz so geheime Leben der Flussseeschwalben zu erhalten.. 

 

Ihr möchtet selbst mal eure Forschungen beim Science-Pub vorstellen, oder ihr möchtet in eurer Bar Gastgeber sein? Dann schreibt uns eine Mail!