Auch in die Kneipen Wilhelmshavens geht es zurück.

All weiteren Infos zu den Vortragenden und den Locations werden hier bereitgestellt.

 

 

17.01.2023 im Kling-Klang:

 

Es geht weiter mit dem NWDUG-Science-Pub im Kling-Klang. In jeweils 20 Minuten gibt es die neusten Ergebnisse und Forschungen aus Wilhelmshaven und Umgebung. Zwei WissenschaftlerInnen werden wieder auf der Bühne stehen und in verständlichen Vorträgen über das Berichten, was in den Laboren und auf den Expeditionen unter Wasser, im oder auf dem Boden oder in der Luft neues entdeckt wurde.


Diesmal mit dabei:

 

Dr. Pauline Fleischmann (Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU) - Arbeitsgruppe Neurosensorik - Uni Oldenburg)

 

Wüstenameisen sind wahre Navigationsmeisterinnen. Einzelne Ameisen verlassen das gemeinsame Nest, um in der Umgebung nach Futter für ihre Kolonie zu suchen. Dabei sind sie großer Hitze ausgesetzt und müssen rasch zu dem Nesteingang, einem unscheinbaren Loch im Boden, zurückfinden. Während der Futtersuche betreiben die Ameisen Wegintegration. Wir wissen heute, dass sie einen Himmelskompass nutzen, z.B. den Stand der Sonne, um die Heimrichtung zu bestimmen. Die Distanz messen sie mit ihren eigenen Schritten. Wie aber lernen die Ameisen zu navigieren? Dafür führen sie zu Beginn sogenannte Lernläufe aus während derer sie kein Futter sammeln, sondern die Umgebung systematisch erkunden und ihr Kompasssystem kalibrieren. Überraschenderweise nutzen die Wüsten-ameisen auch das Erdmagnetfeld, um die Heimrichtung zu erlernen. Wie schaffen es die Ameisen mit ihrem kleinen Gehirn all diese Informationen erfolgreich zur Orientierung nutzen? All diese Fragen und noch viele mehr erforscht Dr. Pauline Fleischmann an der Universität Oldenburg; sie wird uns aus der laufenden Forschungsarbeit berichten.

Prof. Dr. Hauke Jöns (Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung Wilhelmshaven)

 

In der Zeit zwischen dem 7. und 12 Jh. nach Chr. hatten die in den Küstengebieten von Nord- und Ostsee ansässigen Friesen, Dänen, Schweden und Slawen vor allem über die Wasserwege Zugang zu Informationen und Waren aus anderen Kulturkreisen, wie dem fränkischen Reich, dem angelsächsischen Britannien oder den arabischen Kalifaten in Spanien und im Orient. Die Erforschung der vor allem den Wassertransport nutzenden Netzwerke wurde in den vergan-genen Jahren intensiviert. Von Wilhelmshaven aus wurden insbesondere die Anlegestellen und Häfen der frühesten Städte des Nordens untersucht; aber auch Fragen zur Organisation des überregionalen Warenverkehrs und zu Kolonisation, Mobilität und Migration wurden adressiert. Über die dabei eingesetzten Methoden und erzieltem Ergebnisse wird Prof. Dr. Hauke Jöns berichten, der die Forschungen am NIhK koordiniert hat.In der Zeit zwischen dem 7. und 12 Jh. nach Chr. hatten die in den Küstengebieten von Nord- und Ostsee ansässigen Friesen, Dänen, Schweden und Slawen vor allem über die Wasserwege Zugang zu Informationen und Waren aus anderen Kulturkreisen, wie dem fränkischen Reich, dem angelsächsischen Britannien oder den arabischen Kalifaten in Spanien und im Orient. Die Erforschung der vor allem den Wassertransport nutzenden Netzwerke wurde in den vergan-genen Jahren intensiviert. Von Wilhelmshaven aus wurden insbesondere die Anlegestellen und Häfen der frühesten Städte des Nordens untersucht; aber auch Fragen zur Organisation des überregionalen Warenverkehrs und zu Kolonisation, Mobilität und Migration wurden adressiert. Über die dabei eingesetzten Methoden und erzieltem Ergebnisse wird Prof. Dr. Hauke Jöns berichten, der die Forschungen am NIhK koordiniert hat.

Für einen barrierefreien Zugang schreiben Sie eine Mail an info@nwdug.de

 

Ihr möchtet selbst mal eure Forschungen beim Science-Pub vorstellen, oder ihr möchtet in eurer Bar Gastgeber sein? Dann schreibt uns eine Mail!